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Information zu den Anwendungsregeln

Das für die Sicherheitsnormen in Deutschland zuständige Normungsgremium GUK 812.5 im VDE, mit Repräsentanten der Herzschrittmacherindustrie, der Deutschen Gesellschaft für Herz- und Kreislaufforschung (DGK), dem Spitzenverband der Medizinischen Dienste (MDS), dem BfArM, Vertretern von Bahn und Energieversorgungsunternehmen, des Rundfunks, der Benannten Stellen und freien Wissenschaftlern hat Anwendungsregeln zur Implantation und Kontrolle von Herzschrittmachern und Defibrillatoren verabschiedet. Damit können die Implantate optimal deren Umgebungsbedingungen angepasst werden.

Diese Regeln geben Hinweise zur Programmierung der Wahrnehmungsempfindlichkeit , sodass der Arzt von einem störungsfreien Betrieb ausgehen kann. Hinsichtlich der Implantation stellen die Regeln sicher, dass die im OP gewonnenen Messdaten mit jenen Werten übereinstimmen, die der Schrittmacher oder Defibrillator selbst erfasst. Die Anforderungen an die technische Sachkunde werden neu definiert und auf Hochschulniveau gestellt. Diese Fortbildung muss unter technisch-naturwissenschaftlicher Leitung vermittelt werden.

Bei der Herzschrittmacher- und Defibrillatortherapie handelt es sich um lebensrettende Maßnahmen. Es ist daher angemessen, die Eckpunkte der Anwendungsregeln möglichst schnell zu veröffentlichen, damit die Patienten ohne Verzug von diesen Erkenntnissen profitieren können. - Der vollständige Text der Anwendungsregel VDE-AR-E 2750-10 kann beim VDE-Verlag bezogen werden.

Die Eckpunkte der Anwendungsregeln finden sie hier: Anwendungsregeln