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Entscheidungskriterein zur Durchführung einer MRT-Untersuchung

Die Bezeigung "MRT-tauglich" bei aktiven Implantaten ist missverständlich. Gewöhnlich wird darunter verstanden, dass bei Patienten mit einem solchen Implantat unbedenklich eine MR-Untersuchung durchgeführt werden kann.

Tatsächlich heißt die richtige Bezeichnung "bedingt MR-sicher". Die Bedingungen sind für die unterschiedlichen Implantate sehr zahlreich und noch dazu von Produkt zu Produkt verschieden. Für den Radiologen ist es äußerst zeitaufwändig, diese Einschränkungen in angemessener Zeit vor einer Untersuchung des Patienten zu besorgen.

Abhilfe kann geschaffen werden, wenn das Programmiergerät automatisch die notwendigen Daten bereitstellt. Da der Patient ohnehin vor einer MR-Untersuchung den Kardiologen aufsuchen muss, können bei dieser Gelegenheit vom Arzt ohne wesentlichen Aufwand die jeweils gültigen Randparameter zur Weitergabe an den Radiologen ausdruckt werden.

Die FDA äußert sich in Bezug auf implantierbare Pumpen in ähnlicher Weise und fordert sogar auf, die Patienten in die Sicherheitsüberlegungen einzubeziehen.

Die entsprechenden Parameter wurden von der Arbeitsgruppe MRT des GUK 812.5 der DKE erarbeitet.

Mitglieder:
Dr. Lampadius, Dipl.-Ing. Schaefers, Prof. Schanze

Hier können Sie das MR-Informationsblatt und die FDA-Empfehlungen herunterladen.